Pinterest steckt Facebook in die Tasche.

Pinterest entwickelt sich zur großen Nummer im E-Commerce

Die Nutzerzahlen steigen zwar nicht mehr ganz so vertikal wie zu Beginn des Jahres, aber Pinterest schickt sich an, eine ganz große Nummer im E-Commerce Kontext zu werden. Der japanische Onlinehandelskonzern Rakuten steckte kürzlich 100 Mio. Dollar in Pinterest. Er sehe bei Pinterest ein großes Potenzial, Markenartikel zu bewerben, sagte Rakuten-Chef Hiroshi Mikitani der Financial Times vor einigen Tagen.

Inzwischen ist Pinterest ein Milliarden-Start-Up und wird mit bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Bei einer Finanzierungsrunde im vergangenen Jahr waren es noch 200 Millionen. Bewertungen hin oder her, Pinterest entwickelt sich besonders im Bereich E-Commerce zu einem wichtigen Partner der Shopbetreiber…


80 Dollar Umsatz je Shopbesucher – Facebook in die Tasche gesteckt

Ein Pinterest-Nutzer gibt durchschnittlich 80 Dollar beim Online-Shopping aus. Nach wenigen Klicks auf dem besucherstarken Hypenetzwerk landet der User immer häufiger direkt in einem Shop. Der E-Commerce-Dienstleister Shopify hat jetzt eine Anlayse betrieben und das Zahlenwerk sehr anschaulich in der beigefügten Infografik aufbereiten lassen.

Dafür wurden Zahlen von über 25.000 Shopify Shops unter die Lupe genommen. Eine umfangreichere Pinterest-Analyse im Bezug auf den E-Commerce hat es bisher nicht gegeben. Mit den genannten 80 Dollar liegt das Bilderbuch einsam an der Spitze und lässt sogar die Großen wie Google und Amazon hinter sich. Auch im direkten Social Network Vergleich bietet Pinterest den doppelten Umsatz gegenüber Facebook.

Pinterst zur Nummer 3 avanciert

Der Blick auf die Infografik lässt aber nicht nur die Herzen der E-Commerce Verantwortlichen höher schlagen, sondern auch all diejenigen, die Pinterest schon zu Beginn des Jahres als “next big thing” tituliert haben. Bezogen auf den Referral-Trafiic und die Useraktivitäten ist Pinterst heimlich und doch eher leise zum drittgrößten Social Network geworden. Immerhin 3,6 % dieser Traffics generiert Pinterest und hat damit zügig Twitter-Niveau erreicht. Das Facebook mit 26,4% deutlich davor liegt, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.


Wie geht es weiter mit Pinterest (und Deinem Shop) ?

Pinterest wird massiv an Charme verlieren, wenn sich in Zukunft hinter jedem zweiten Bild nurnoch ein E-Shop befindet der auch den Rubel wartet. Noch tangiert es uns wenig und der Spaß am Scrollen durch das geniale Bilderbuch bleibt zunächst. Für den Shopbetreiber bieten sich jedoch überaus spannende Möglichkeiten, wie unsere Grafik zeigt. Wer mehr über den Einsatz von Pinterest in Unternehmen erfahren möchte, dem sei das hier vorgestellte E-Book empfohlen: Andreas Werner ‘Pinterest für Unternehmen – der ultimative Guide für’s Marketing‘ .

XOXO
Matthias

 


About Matthias-M. Pook

Social Media Manager (FH). Mehr über Matthias und den Blog Netzschnipsel findest Du unter den Menüpunkten "Autor" sowie "Über".