Fidor Bank: Die Revolution geht weiter

Gute Karten: Tochter der Fidor Bank AG mischt Payment im Social Gaming Bereich neu auf

Die Fidor Bank hat verstanden, was Banking im Social Media Zeitalter bedeutet. Mit Innovationen wie dem Facebook basierten Like-Zins macht sie auf angenehme Art von sich reden und ist auch hier auf Netzschnipsel schon sehr positiv eines eingehenderen Blickes gewürdigt worden. Jetzt schicken die Münchner ihre Tochter Fidor Payments GmbH mit einem neuen Produkt auf das Social Gaming Feld. Wobei Social Gaming in diesem Kontext schon fast despektierlich klingt, denn es ist eine innovative und regulierte Paymentlösung für das gesamte digitale Entertainment.

Von ausgeflippt bis kernsolide: Entwicklung von Flips bis zur Kooperation mit Avarto.

Noch dürfen sich die Kreativlinge in der Münchner Zentrale austoben und die ersten Gehversuche im Paymentbereich sehr pointenreich kommentieren. Beispielsweise können Gamer mit sogenannten Flips virtuelle Güter kaufen oder verkaufen. Game-Developern wird also schon jetzt die Möglichkeit der Emission eigener Währungen eingeräumt. Da ist man dann halt schnell ausgeflip(p)t, wenn die erdachte Währung auf den Namen Flip hört. Fidor bringt also schon jetzt Erfahrungen auf diesem Sektor mit.

Das „Urmodell“ wird es aber in Zukunft so nicht mehr geben und der Name Fidelispay, als technsiches Produkt, soll im Paymentsektor die Runde machen. Starke Ideen brauchen natürlich auch starke Partner und so hat die zur Bertelsmann AG gehörende Avarto die exklusive Vertriebspartnerschaft übernommen. Für den umtriebigen CEO der Fidor Bank AG Matthias Kröner natürlich eine tolle Sache, denn indirekt sind die Bayuvaren mit einem Schlag international tätig.

Die Bank mit dem Like-Zins: Fidor Bank AG

 

Ene mene muh: Von virtuellen Kühen und reale Lösungen

Für Spieler die im Social Gaming Bereich aktiv sind, ist der Kauf von virtuellen Gütern längst Realität geworden. Der Erwerb von gefleckten Kühen für den Bauernhof oder von Steinschleudern für das mittelalterliche Spektakel sind für diese Internetanwender keine Besonderheit mehr. Es geht also nicht um die gepflegte Pokerrunde, auch wenn wir der Fidor Bank AG gute Karten attestieren, sondern viel mehr um Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (kurz MMORPG) wie World-of-Warcraft, die Abonnenten im zweistelligen Millionbereich aufweisen.

Die Fidor Payment Services GmbH hält im Hintergrund die realen Lösungen für die Onlinegames-Unternehmen parat. Die ausgeklügelte Fidelis-Wallet-Technologie kann über sogenannte In-Game-Wallets auf Guthabenbasis echte aber auch virtuelle Währungen verwalten. Der Spieler kann sowohl die Abwicklung der Bezahlung von digitalen Gütern direkt im Spiel, als auch die reale Bezahlung (Spielkosten etc.) vornehmen.

Das bayrisch-westfälische Bündnis transportiert die Abläufe der realen Ökonomie in die virtuelle Welt. Hier greift die Fidelis-Wallet-Technologie: Sie kann mehrere Währungen aufzeigen und aus virtueller Währung wieder echte Euro machen, die dann auch real ausgegeben werden können.

So lässt sich im Idealfall also nicht nur für den Publisher Kasse machen, sondern auch für den Social Gamer selbst. Was spricht dagegen, die virtuellen Ferkel an den nächsten Schlachthof zu verkaufen? Etwas ernsthaftere Kost: Durch die im Hintergrund stehende Fidor Bank AG ist auch für die geldwäschekonforme Absicherung der eingesetzten Gelder gesorgt.

Unschlagbar auch Offline? Fidor Mitarbeiter am Kicker

 

Genial erst durch Kooperation: Fidels-Pay Wallet-Technologie und Arvato als weltweit agierender Payment-Service-Provider

Geschickt bündeln die beiden Unternehmen ihre Kräfte und bieten In-Game-Wallets mit leistungsstarken Einzahlungs- und Auszahlungsmöglichkeiten aus einer Hand an. Entertainment-Publisher als auch Entertainment-Entwickler haben so für Ihre Social Gamer eine rechtssichere und nach eigenen Angaben auch kostengünstige Lösung – in Echtzeit. Abgerechnet wird für die Publisher auf Revenue-Share Basis, dieser erhält dafür ein durchdachtes Paymentmodell mit allen Services und einer Full-Banking-Licence dank der Fidor Bank AG.

Sonderlich besorgt über den zukünftigen Erfolg müssen die Kooperationspartner nicht sein, so wächst das Zahlungsvolumen für digitale Güter bereits seit 2009 vertikal und ein Ende ist nicht in Sicht. Laut des amerikanischen Marktforschunsunternehmens InStat wird schon 2014 ein weltweites Volumen von 15 Milliarden Dollar erreicht.

Das Logo: Fidelispay ein Produkt der Fidor Payment Services GmbH

 

Fazit: Die schöne Fidor Tochter geht steil.

Wir sind zwar Westfalen, aber interessieren uns doch mehr für die bayrische Fidor Bank AG und ihre schönen Töchter. Die Kooperation der Fidor Payment Services GmbH mit der westfälischen Bertelsmann-Tochter Arvato ging wie ein Paukenschlag durch die Fachwelt. Wir werden diesen Artikel unter unserer Rubrik Social Gaming archivieren und wissen doch, dass wir damit der Genialität (auch technischer Natur) der Lösung nicht gerecht werden.

Die Fidor Bank AG versucht auf überaus sympathische Art den etablierten Banken mal einen digitalen Querschlag zu verpassen und überzeugt durch allerlei Innovationen. Von eben diesen kann auch das neue Bündnis profitieren und den Paymentsektor im Social Gaming Bereich kräftig aufmischen. Gute Karten? Wir tippen auf Royal Flush und da ist nichts gezinkt.

Wir haben keine virtuellen Steinschleudern, aber spannende Seiten: Besucht uns auf Facebook!

Hier gibt es mehr über die Fidor Bank AG und den Facebook basierten Like-Zins.

 

Matthias-M. Pook

Social Media Manager (FH). Mehr über Matthias und den Blog Netzschnipsel findest Du unter den Menüpunkten "Autor" sowie "Über".

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