Fakten zum Facebook Edgerank

Facebook Edgerank: Wie lande ich mit meinen Statusmeldungen wieder im Newsstream der Fans?

Alles neu macht der Mai? Pustekuchen! Auf Facebook hat man als Seitenmanager das Gefühl, dass jeden Tag eine neue Funktion hinzukommt, eine liebgewonnene wegfällt oder sich an der allgemeinen Funktionsweise etwas ändert. Derzeit bereiten vielen die Änderungen am Facebook Edgerank große Bauchschmerzen. Sie sind der Auslöser dafür, dass die allgemeine Reichweite von Statusmeldungen abnimmt und nicht mehr alle Fans mit Beiträgen erreicht werden können.

Der Facebook Edgerank – echte Veränderungen?

An und für sich ist der Facebook Edgerank eine sinnvolle Erfindung. Er filtert die Unmengen an Meldungen (von Freunden, Seiten und aus Facebook Gruppen), die man als User eigentlich erhalten müsste und präsentiert einem nur die „relevanten“. Doch was gilt als relevant und was nicht? Ähnlich wie beim Ranking auf Google, wird sich auch Facebook nie komplett in die Karten schauen lassen. Es heißt, dass vor allem jene Seiten, mit denen man viel interagiert auch weiterhin mit ihren Statusmeldungen im eigenen Newsstream angezeigt werden. Jene, die man weniger mit Kommentaren oder Gefällt mir-Angaben belohnt hat, verschwinden zusehends oder werden nur noch vereinzelt eingeblendet. Das bewegt derzeit viele Seite dazu, ihre Fans auf die neue Situation aufmerksam zu machen, sie um mehr Interaktion oder auch um das Hinzufügen zu einer Liste, ähnlich einem speziellen Themen-Feed, zu bitten.

Ist man allerdings realistisch, erkennt man, dass Facebook das tut, was bei anderen sozialen Netzwerken längst Gang und Gebe ist: Möchte man als Unternehmen alle Funktionen vollkommen ausschöpfen, muss man auch bereits sein, dafür etwas Geld in die Hand zu nehmen. Und so erscheinen unter den Tipps, was man gegen die geringe Reichweite tun kann auch kostenpflichtige Optionen:

Was gefällt meinen Fans eigentlich?

Die Facebook Statistiken gewähren einen tiefen Einblick in die Wirksamkeit einzelner Posts. Neben der allgemeinen Reichweite wird für jeden einzelnen Beitrag die Viralität, Anzahl der eingebundenen Nutzer (wie viele klicken?) und Personen, die darüber sprechen zu sehen (wie viele kommentieren und liken?). Daran lässt sich abschätzen, welche Art von Beiträgen besonders gut ankommen (Fotos, Videos, Fragen o.ä.) und auch, was die geeignete Zeit für eine spezielle Statusmeldung ist. Durch diese Informationen können Beiträge einer Seite zielgruppengerechter präsentiert werden und so die Interaktion auf der Seite und im Umkehrschluss auch die Reichweite erhöhen.

Reichweite, Nutzer, Viralität…

Promoted Posts

An den oben genannten Zahlen lässt sich mithilfe von „Promoted Posts“ schrauben. So kann jede Statusmeldungen bis zu 3 Tage nach Erscheinen mit einem festgelegten Budget unter den eigenen Fans aber auch unter den Freunden der Fans „beworben“ werden. Der Beitrag sieht dabei genauso aus, wie ein „normaler“ Beitrag, ist aber mit dem kleinen Hinweis „Gesponsert“ versehen. Das Gute daran – ein Promoted Post erscheint genau wie alle anderen im Newsstream und wird nicht als Werbeanzeige an die rechte Seite ausgelagert. Dadurch wird die gesponserte Statusmeldung nicht als Werbung empfunden.

Kaum zu erkennen: Promoted Posts

Page Post Ads

Auch wenn die Veröffentlichung einer Statusmeldung länger als 3 Tage her ist, kann sie mit einem bestimmten Budget beworben werden. Bei den sogenannten Page Post Ads erscheinen die Beiträge allerdings unter all den anderen Werbeanzeigen und müssen dort erst einmal die Neugier des Betrachters wecken. Dafür bieten sich dem Seitenmanager mehr Auswahlmöglichkeiten. So können mit der Meldung nicht nur die eigenen Fans und deren Freunde angesprochen werden, es lassen sich auch ganz neue Zielgruppen erschließen und somit neue Fans für die Seite gewinnen.

Zielgruppengerechte Auslieferung von Statusmeldungen

Für alle Facebook Fanseiten ab 5000 Fans ist es möglich, eigene Statusmeldungen nur an eine gewisse Zielgruppe auszuliefern. So kann die Zielgruppe beispielsweise nach Alter, Geschlecht oder auch Herkunft definiert werden. Diese Funktion ermöglicht es, dass man seine Zielgruppe exakter ansprechen kann. Gleichzeitig wird vermieden, dass ein Fan mit einer, für ihn weniger relevanten Meldung, „belästigt“ wird, wenn beispielsweise eine Party angekündigt wird, die 500 Kilometer entfernt stattfindet.
Optionen, die eigenen Statusmeldungen interessanter und präsenter zu gestalten gibt es viele. Schlussendlich ist es allerdings die eigenen Erfahrung mit den Fans und das zur Verfügung stehende Budget, das bestimmt, wohin die Reise für eine Facebook Fanseite hingehen mag.

Das Thema Facebook Edgerank im Überblick

Interessantes Video, das den Edgerank erklärt: http://youtu.be/kI4YIYInou0

Weitere interessante Links zum Thema:
http://www.thomashutter.com/index.php/2012/10/facebook-der-edge-rank-und-die-fehlende-reichweite-sprechen-wir-tacheles/
http://mashable.com/2012/08/30/improve-facebook-edgerank/

Ausführliche Artikel zu den oben beschriebenen Punkten:
http://klickkomplizen.de/blog/online-marketing/facebook-online-marketing/facebook-promoted-posts/
http://klickkomplizen.de/blog/online-marketing/facebook-online-marketing/facebook-page-post-ads/
http://klickkomplizen.de/blog/online-marketing/facebook-online-marketing/erfolgreicher-beitrag-auf-facebook/

Gastartikel

Dies ist ein Gastartikel von Sabrina Kreyßig. Sie arbeitet für die Klickkomplizen GmbH, eine Werbeagentur aus Leipzig. Dort beschäftigt sie sich mit vielen Projekten rund um Social Media Marketing und Google AdWords. Und zu eben jenen Themen bloggt sie auch regelmäßig für den Klickkomplizen Blog: http://klickkomplizen.de/blog

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